Kleines Lexikon der gebräuchlichsten Lederarten für Möbel
Nappaleder:
Glattes, weiches Leder, das häufig anilingefärbt ist. Die ausgeprägte natürliche Narbung bleibt erhalten.
Veloursleder:
Ist auf der Fleischseite geschliffen und wird mit dieser Seite nach außen verarbeitet. Es ist stets anilingegerbt.
Wildleder:
Ein Rauhleder aus Wildfellen von Elch, Hirsch, Reh, Gemse, Antilope und anderen Tieren. Selten bei Ledermöbeln.
Nubukleder:
Ein auf der Narbenseite leicht angeschliffenes Kalb- oder Rindleder mit samtartigem Charakter. Es ist immer anilingefärbt.Schrumpfleder:
Ein Leder, dessen Narbenschicht durch ein besonderes Gerbverfahren geschrumpft wurde. Es erhält dadurch eine sehr eindrucksvolle Oberflächenstruktur, ein wabenartiges Bild von Falten und Rillen. In der Hauptsache anilingefärbt.
Genarbtes Leder:
Ein meist gedeckt gefärbtes Leder, auf dessen Oberfläche ein Narbenbild geprägt wurde. Auf diese Art lassen sich leichte Unregelmäßigkeiten verdecken, die Qualität leidet nicht darunter.
Blankleder:
Pflanzlich gegerbtes, festes Rindleder, das als selbsttragendes Leder (ohne Polsterung) für Stuhl- und Sesselbespannungen verwendet wird. Es wird häufiger jedoch für Lederwaren und vom Sattler eingesetzt.
Büffelleder:
Leder von Wasserbüffeln, die in freier Natur leben und in Hinterindien auch als Haustiere gehalten werden. Ihre Haut hat eine besonders grobe, eigenartige Struktur.
Antikleder:
Auf anilingefärbtes Leder wird eine dunkle Effektfarbe aufgetragen. Typisch für Ledermöbel im englischen Stil.
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